8. Programm: “Sieben Tage Niederrhein”


„Es war Sonntagabend, und die Erde war soweit fertig. Nur ein kleiner Fleck war noch wüst und leer, weil er unter Wasser gestanden hatte während der Schöpfung…“ 
Eine Woche nach der Erschaffung der Welt muss der liebe Gott nochmal ran. Und er macht alles etwas anders am Niederrhein. Im flachen Land am großen Fluss entsteht eine „Heimat für all die Geschöpfe zwischen Himmel und Erde, die sonst keinen Platz finden auf der Welt“.
Das achte Bühnenprogramm von Christian Behrens (Texte & Bilder) und Thomas Hunsmann (Musik) ist eine augenzwinkernde niederrheinische Schöpfungsgeschichte in Wort, Bild und Musik. Die kleinen Pannen von damals sind auch heute noch nicht ganz ausgebügelt, wenn der niederrheinische oder zugereiste Autofahrer Montags in Moers an der Uerdinger Straße entnervt „Es werde Licht“ ruft (aber es wird nicht, denn „Ampel zeigt kein Grün“) oder der nach Sehenswürdigkeiten Suchende Dienstags in Dinslaken im dichten Nebel versinkt… 
Nach Gras und Kräutern entsteht am niederrheinischen Mittwoch der „Pilz der Erkenntnis“, der auch beim heutigen Pilzsammler im Klever Reichswald „uben und onten, finten und horn“ mächtig durcheinandergeraten lässt… 
Am Donnerstag wird's dem lieben Gott mit Sonne, Mond und Sternen ein bisschen langweilig, und er lässt es mit Blitz und Donner links und rechts des Rheinstroms so richtig krachen, was Ditz Kempken und Erwin Kokoschinski mit ihrem Feuerwerk der besonderen Art auf dem Duisburger Dellplatz nachahmen...
Am Freitag gibt's dann frischen Fisch, der uns mit dem Rheinhochwasser am Samstag aber mal wieder bis zum Hals steht, und obwohl man am Sonntag ja nicht arbeiten sollte, kommt selbst der liebe Gott um eine kleine Zugabe nicht herum... und am Ende ist dann alles sehr gut am Niederrhein…!
Mal ausgelassen und frech, mal poetisch und romantisch, aber immer liebevoll niederrheinisch entstehen die „Kleinen Welten“ in „Sieben Tage Niederrhein“ aus den „niederrheinischen Grundzutaten“: Kies und Sand!!
 

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